Mein Körper, meine Hände und ich

sinnliches erotisches Spiel einer Frau in Dessous

Samstag Morgen

Die Erinnerungen dieser wunderbaren Nacht steigen wie Blitzlichter immer wieder in mein Bewusstsein und lassen mich nicht los.

Er hat mich berührt. Nicht nur körperlich. Irgendwann bin ich atemlos zur Ruhe gekommen. Wieder zu mir gekommen. Aufgetaucht.

Es ist Samstag, ich liege einfach nur so da und genieße die noch frische Luft des neuen Morgens. Die Bettdecke habe ich irgendwann in dieser lauen Sommernacht beiseite geschoben. Die Laken unter mir fühlen sich angenehm kühl an und obwohl es schon fast 10 Uhr ist, habe ich gerade noch überhaupt keine Lust aufzustehen.

Denn da sind diese Bilder.

Ich habe Angst, dass sie mir verlorengehen, wenn ich aufstehe und irgendwas tue. Meine Zahnbürste hält dieser Erotik mit Sicherheit nicht Stand.

Ich will noch nicht mal die Augen öffnen, obwohl ich schon seit einer ganzen Weile wach bin.

*Seine Hände, wie sie meine Haare im Nacken greifen
Mein Kopf, wie er nach hinten sinkt
Ein lauter Atemstoß*

Ich winde mich ein wenig auf dem Bett, das Laken streicht dabei über meine Rücken, der sich leicht anspannt. Noch liegen meine Hände ruhig neben mir.

*Ein Stoß, sein Körper füllt mich plötzlich aus
in meinem Kopf tritt alles andere beiseite
nur Lust, die sich an einem Punkt versammelt*

Die Lust im Kopf

Ist Kopfkino nicht das Allerbeste was es gibt? Da passiert alles genauso, wie wir uns das wünschen. Kein „(R)Ausrutscher, kein ungeschickter Griff, keine peinlichen Geräusche…

Alles was wir wollen ist da. Alles was wir nicht wollen, wird einfach ausgeblendet.

Ich liebe mein Kopfkino. Und ich kann das richtig gut.

Aber so wie der Autor Inspiration im Leben findet und nicht, auf das Leben und die Muse wartend, im Zimmer sitzend, so wird auch das erotische Kopfkino mit der Zeit langweilig, wenn es nicht durch echten Sex, also realle schöne Erlebnisse, bereichert wird, sondern nur durch irgendwann doch recht abgenutze Erinnerungen.

Und meiner Meinung nach haben auch Filme nicht den gleichen Effekt. Ein Sexfilm oder Porno kann natürlich durchaus hier und da mal Ideen und Anregungen liefern, aber auf Dauer fehlt dann eben doch der ECHTE Stoff: Haut, Berührung, Körperflüssigkeiten, Zärtlichkeit, Sinnlichkeit,…

Doch aus Angst davor, dass genau diese Dinge, sich vielleicht nicht so perfekt anfühlen (riechen, schmecken) wie man sich das wünscht, bleiben viele Menschen lieber in ihrem Kopf, als sich auf ein Risiko einzulassen.

Das beste Mittel, das ich kenne, um den „Risiken des Lebens“ 😉 zu begegnen und sie zu meistern ist, Humor.

Man eigne sich also eine fette Portion Humor an und dann… ab in die Welt! 😀

Mein Körper, meine Hände und ich

*Unsere Körper bewegen sich im gleichen Rythmus
wie in einer Trance gleiten wir dahin
auf dieser Welle, die uns immer höher trägt*

Meine Hände streichen jetzt von meinem Hals über meine Brüste. Es durchzuckt mich ganz leicht als ich dabei meine Brustwarzen berühre, doch ich halte mich nicht lange damit auf.

Sie wandern weiter über meine Bauch nach unten. Eine Hand bleibt kurz oberhalb des Venushügels liegen, die andere führe ich noch ein Stückchen weiter nach unten und berühre mit den Spitzen meiner Finger die äußeren Schamlippen.

Ein Kribbeln macht sich angenehm breit.

*Seine Zunge genau hier
bereitet mir unglaubliche Lust
seine Hände überall
und ich mittendrin*

Sich selbst berühren

Warum haben bloß so unglaublich viele Frauen ein Problem dabei, sich selbst zu berühren? Wissen sie denn gar nicht, was ihnen da entgeht?

Denn in meiner Welt ist das eine der besten Möglichkeiten, die eigenen Bedürfnisse, die eigene Sexualität, ja sich selbst, besser kennenzulernen.

Also meine Damen, ab zwischen die eigenen Schenkel!

*lach* das war natürlich nur ein Scherz, denn natürlich besteht unsere Sexualität aus weit mehr als nur dem, was sich zwischen unseren Schenkeln befindet. Dennoch, dort ist ein viel zu vernachlässigter, ja für viele sogar weitestgehend unbekannter Ort, der auf Entdeckung wartet.

So schön einfach

Ich bin so weit weg. In meinem Kopf diese Bilder.

Die Hand in meinem Schoß. Mit einem Finger berühre ich meinen Kitzler. Natürlich muss ich nicht lange danach suchen. 😉

In sanften rhythmischen Bewegungen streichle ich mich. Etwas schneller. Etwas fester. Noch ein bisschen schneller. Meine Beine und mein Rücken beginnen, sich anzuspannen. Die Bewegung meiner Hand wird etwas ruckartiger. Noch ein kleinesbisschen fester. Dann finde ich genau die richtige Kombination aus Geschwindigkeit, Druck und Rythmus… Peng! Wow! Ausatmen. Entspannen. Fertig.

1 Minute

Wenn ich es mir selbst mache, ist die Sache selbst meist so schnell vorbei, dass die meisten Männer wirklich ins Staunen kommen, wenn ich ihnen davon erzähle.

So eine Minute würde ich sagen. Klingt voll unromantisch oder? Und entspricht leider auch überhaupt nicht dem Sex-Industrie-Klischee der sich auf den Laken windenden Frau, die sich eine Stunde lang lustvoll stöhnend allen möglichen Körperregionen widmet.

Also nicht falsch verstehen, das kann man schon mal machen. Und ich frage mich natürlich auch oft, ob ich die Einzige bin, bei der das in Wirklichkeit meist anders abläuft, hihi.

Ehrlich gesagt, kommt es auch ein bisschen darauf an, wie lange das Vorspiel war.

Was für ein Vorspiel?

Na das in meinem Kopf. Das kann zwischen 5 Minuten und 5 Tagen liegen, je nachdem, was gerade in meinem Leben so los ist. Nach 5 Tagen Vorspiel reichen vielleicht sogar 30 Sekunden. *lach*

Nachspiel

Neben mir regt sich etwas. Ich drehe den Kopf und sehe wie er mich ansieht. In seinem Blick liegt Begierde.

Ooops, ich dachte er schläft noch tief und fest. Ich lächle und er lächelt zurück. Dann schiebt er sich zu mir rüber und flüstert mir ins Ohr: „Wow, das war heiß!“

Ich lächle wieder und drücke mich an ihn. „Ist immer noch heiß“ sage ich „ich hab den Ofen ja gerade erst angemacht…“

An diesem Morgen produzieren wir noch ne Menge Stoff für mein Kopfkino.

Alles Liebe
Anna

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