Willst Du Dich unterwerfen?

Ich stehe mitten im Leben. Bin eine selbstbewusste, starke Frau.

Ich bin Unternehmerin und Mama. Ich treffe täglich viele Entscheidungen, große und kleine. Manche davon in Sekunden.

Ich lasse mir von niemandem etwas vorschreiben und ich weiß, was gut für mich ist.

Und wenn ich etwas tue, was nicht gut für mich ist, ist das auch meine Entscheidung. 😉

Ich übernehme Verantwortung für mein Denken, für meine Gefühle und alles was sie verursachen.

Ich gehöre mir allein, weiß sehr genau was ich will und bin – so würde ich es ausdrücken – die Direktorin meines Lebens.

Knie nieder!

Das Licht ist gedämpft, eine ruhige Musik läuft leise im Hintergrund.

Ich bin nackt und meine Augen wurden mir vor wenigen Augenblicken verbunden.

Ich steh alleine im Raum. Er steht hinter mir. Ich weiß, dass er mich ansieht.

Ich bin innerlich ruhig. All das hier ist vertraut. Ich genieße jeden Moment und spüre bereits jetzt, wie ein kribbelndes Gefühl in mir aufsteigt.

Er tritt von hinten näher an mich heran und flüstert in mein Ohr: „Knie nieder!“

Ich unterwerfe mich seinem Willen und gehorche.

Warum?

Was ist bloß der Reiz daran, sich dem Willen eines anderen Menschen zu unterwerfen oder auszuliefern?

Und das, obwohl ich mir im Rest meines Lebens nicht mal vorschreiben lassen würde, welche Teesorte ich trinke. 😉

In meinem Fall ist das Geheimnis sehr einfach.

Ich bin eine Frau und wir Frauen denken immer. Jede Information wird mit einer anderen verknüpft.

Falls Du nicht weißt, was ich meine, schau Dir kurz dieses genial-lustige Video an:

Alles klar?

Ich denke also praktisch immer und zu jeder Zeit und dementsprechend viele Entscheidungen treffe ich auch.

Und jetzt ganz ehrlich:

Ich habe noch nichts Entspannenderes erlebt, als für eine Weile mal

  • keine Entscheidungen treffen zu müssen UND/ODER
  • keine Entscheidungen treffen zu können.

Ausgeliefert

Ich knie.

Mit einem Seil bindet er meine Hände hinter meinem Rücken zusammen.

Aus der Bewegung des Zusammenbindens heraus, streift das weiche Seil immer wieder leicht meine Arme und Beine, meine Rücken und meine Schenkel.

Diese Streicheleinheiten sind – mehr oder weniger – unbeabsichtigt, aber sehr willkommen. 😉

Mit jeder seiner Bewegungen schränkt er meine Bewegungsfreiheit etwas mehr ein.

Und ich spüre erneut Erregung in mir aufsteigen. Mein Atem wird etwas schneller. 

Er lässt mich wieder aufstehen und führt mich zu einem Stuhl.

Ich darf mich setzen und fühle unter mir nur das nackte Holz des Stuhles. Kühl. 

Dann holt er ein weiteres Seil und fixiert mit geschickten Griffen meinen Oberkörper am Stuhl.

Jetzt streicht er zum ersten Mal mit seinen Händen über meine Brüste.

Mein Kopf fällt leicht nach hinten, mein Mund öffnet sich unwillkürlich und ein leiser Seufzer entkommt mir.

Er bemerkt meine Erregung, umfasst meine Brüste etwas fester und genießt es offensichtlich, mich bei meiner Reaktion zu beobachten.

Dann kniet er sich vor mir hin und drückt langsam mit beiden Händen meine Knie auseinander.

Als meine Beine so weit wie möglich geöffnet sind, nimmt er zwei weitere Seile zur Hand und fixiert damit meine Beine rechts und links am Stuhl.

Ich kann mich nur noch minimal bewegen.

Ausgeliefert.

Aber sicher…

Dies ist der Moment, in dem ich keine Entscheidung mehr treffen kann. Bis auf eine.

In jeder BDSM Session sollte es neben Vertrauen und offener Kommunikation im Vorfeld, meiner Ansicht nach, auch ein Safeword geben.

Wir wollen über die ein oder andere Grenze gehen, aber sicher!

Die einzige Entscheidung, die ich also in diesem Moment noch treffen könnte ist, das alles abzubrechen.

Und das ist in der Regel nicht nötig, wenn man sich kennt und vertraut.

Vertrauen und sich schon gut zu kennen macht das Abenteuer beim BDSM tatsächlich nicht geringer, wie ich finde.

Denn umso besser mich mein Partner kennt, umso besser weiß er zum einen, was wir alles zusammen erleben, wie weit wir gehen können und zum anderen durchschaut er mich auch leichter – was seinen ganz eigenen Reiz haben kann. 😉

Ekstase und Entspannung zugleich

Er lässt mich einen kurzen Moment alleine, um etwas zu holen. Der Moment erscheint mir wie eine kleine Ewigkeit und ich kann nichts daran ändern.

Dann kommt er wieder, greift in meine Haare, zieht meinen Kopf nach hinten. Und ich kann nichts daran ändern.

Mit einer Hand hält er meine Haare fest, mit der anderen streichelt er meinen Körper. Und ich kann und will nichts daran ändern.

Die kleine Peitsche streift sanft über meine Oberschenkel.

Sie bewegt sich zwischen meine Beine…

Er lässt sich an diesem Abend viel Zeit.

Wie auf Wellen treibe ich sehr langsam einem ekstatischen Gefühl entgegen.

Mein Kopf hat die Alltagssorgen schon lange vergessen. Die Gedanken kreisen immer enger nur um den einen Punkt.

Irgendwann gebe ich auf, mich zu beherrschen. Rausch. Fallen. Muskeln die sich immer wieder ruckartig zusammenziehen.

Entspannung.

 

Love.

Anna

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