Der geheime Wunsch, gezähmt zu werden und doch frei zu sein.

Es gibt Frauen, die kannst Du nicht so leicht zähmen. Du kannst sie an Dich binden, Dich mit ihnen verloben und sie sogar heiraten. Aber wenn du ihnen ihre Freiheit nimmst, stirbt ihre innere Wildheit und Du verlierst sie – schon lange bevor ihr Euch irgendwann wieder trennt.

Obwohl diese Frauen tief drinnen den Wunsch haben, eine tiefe Bindung einzugehen, ist ihr Auftreten für viele Männer zu selbstbewusst und zu stark. Und gerade die coolsten Draufgänger fühlen sich zwar oft im ersten Moment zu so einer Frau hingezogen, doch in dem Moment, in dem sie den Mund öffnet und etwas Intelligentes sagt, ist es mit dem Interesse oft schon wieder vorbei.

Das gilt natürlich nicht für alle Männer. Manche sind tatsächlich selbstbewusst genug und halten ein paar Monate, vielleicht sogar ein paar Jahre durch. Oft gibt es dabei irgendwann Machtkämpfe und unschöne Szenen. Vorwürfe. Trennung.

Mein Mann hat so eine Frau kennengelernt – mich.

Er hat mich gezähmt, ohne mir meine Freiheit zu nehmen.

Als wir uns zum ersten Mal begegneten, war es alles andere als Liebe auf den ersten Blick. Eigentlich war er überhaupt nicht mein Typ und ich fiel auch nicht unbedingt in sein typisches Beuteschema.

Aber irgendwas war da doch. Wir konnten uns einfach gut unterhalten und die Chemie hat gestimmt. Obwohl er damals auch ein wenig den Loverboy raushängen ließ, hatte ich das Gefühl, dass da mehr war als nur eine coole Fassade.

Es hat nicht lange gedauert, da waren Steve und ich ein Paar und zum ersten Mal in meinem Leben hatte ich einen Mann, mit dem ich über Dinge sprechen konnte, die ich nie zuvor jemand erzählt hatte.

Vielleicht lag es daran, dass da eben am Anfang nicht gleich diese überwältigenden Verliebheitsgefühle waren, die einen dazu bewegen, dem anderen möglichst gut zu gefallen. Vielleicht war es auch einfach in meinem Leben der richtige Zeitpunkt dafür, wie auch immer…

Mein geheimer Wunsch

Jedenfalls habe ich ihm schon nach kurzer Zeit davon erzählt, dass es ein schon länger gehegter Wunsch von mir war, einen dominanten Partner beim Sex zu haben. Wenn ich bis dahin Dominanz beim Sex erlebte, war es immer eher Zufall und ich konnte zwar zeigen, dass es mir gefiel, aber nie wirklich artikulieren, was oder wie viel es mir wirklich bedeutete.

Wenn ich mich zurückerinnere, hatte ich diese Neigung schon immer. Allerdings gab es da ein kleines Problem. Ich wollte einen dominanten Mann im Bett und einen starken Mann im Leben. Und aus irgendeinem Grund hatte ich öfters erlebt, dass die dominanten Männer gar nicht unbedingt auch stark waren.

Es war eines Abends während der Fahrt zu einer Geburtstagsfeier in der Stadt. Wir fingen an, darüber zu reden und ich weiß wirklich nicht mehr genau wie es anfing, doch als wir ankamen, war irgendwie alles klar. Steve wusste nun, was ich mir wünschte und ich wusste, dass er das auch wollte. Ich weiß noch, dass ich an diesem Abend auf der Feier die ganze Zeit ziemlich heiß auf ihn war.

Vorspiel

„Als wir bei der Party ankommen, hält mir Steve die Türe auf, geht aber voraus, sobald wir drin sind. Er sucht einen Platz für uns aus und zeigt mir, auf welchen Stuhl ich mich setzen soll. Während wir Essen greift er, etwas fester als sonst, aber dennoch gefühlvoll, unter dem Tisch meinen Oberschenkel. Ich werde rot… und gleichzeitig spüre ich ein erregtes Ziehen im Unterleib. Ob das nun jemand bemerkt hat? 

Einmal küsst Steve mich und fährt dabei mit einer Hand in meinen Nacken. Zärtlich fest greift er dabei in meine Haare und beugt fast unmerklich meinen Kopf nach hinten. 

Die Geburtstagfeier ist richtig lustig und wir kleben natürlich nicht andauernd aneinander, sondern unterhalten uns auch jeder für sich mit unseren Freunden. Dabei spüre ich, wie unsere Verbindung trotzdem nicht abreist, denn immer wieder spüre ich Steves Blick, wenn er zu mir rüber schaut.

In meiner Phantasie überlege ich mir, was er wohl nach der Feier alles mit mir anstellen könnte.“

Fallen lassen

Irgendwann waren wir dann auch wieder zu Hause bei ihm und wir konnten es kaum erwarten, die Tür hinter uns zu schließen. Kaum waren wir drinnen…

„Steve nimmt mein Handgelenk und geht mit mir ins Schlafzimmer. Er zieht mich an sich und küsst mich. Seine Hände erforschen dabei meinen Körper. Er nimmt meine Hände und drückt sie sanft hinter meinem Rücken zusammen. Ich verstehe die Geste und gebe mich hin, lasse geschehen, was geschieht. Steve führt meine Hände über meinen Kopf, zieht mir mein T-Shirt aus, streift es vorsichtig, aber bestimmt über meinen Kopf.

Ich spüre meine Erregung im ganzen Körper kribbeln. Ich merke, wie mein Kopf langsam abschaltet. Normalerweise treffe ich oft und gerne Entscheidungen. Jetzt gerade keine treffen zu müssen, entspannt mich unglaublich.

Seine Hände wandern über meine Brüste und über meine Taille. Hinter meinem Rücken öffnet er meinen BH und streift ihn ab. Da wir uns noch nicht so lange kennen, fühle ich mich jetzt schon irgendwie nackt. Ein Schauer läuft mir über den Rücken und ein tiefer Atemstoß entfährt mir.

Steve entgeht nicht meine Erregung. Er lächelt und öffnet dabei meine Hose. Er drückt mich gegen ein freies Stück Wand. Küsst mich dabei. Seine rechte Hand steckt er dabei in meine Hose und drückt sie gegen meinen Venushügel. Ich stöhne auf. Kann nicht ausweichen, weil hinter mir die Wand ist. Die Hand massiert meinen Hügel, drückt immer wieder fest zu und lässt dann wieder locker.

Ich spüre, wie ich feucht werde, das Kribbeln in meinem Schoß wird stärker. Steve zieht seine Hand wieder weg und streift meine Hose mitsamt meinem Slip nach unten. Nun stehe ich nackt, schwer atmend und mit geschlossenen Augen vor ihm.

Er nimmt mich an der Taille, dreht mich herum und legt mich auf’s Bett. Er bleibt dabei stehen und sieht mich an. Ich kann in seinem Blick sehen, dass er mich schön findet. Er öffnet seine Hose und zieht sein T-Shirt aus, streift seine Hose nach unten.

Wir brauchen nun kein langes Vorspiel mehr, die ganze Feier war unser Vorspiel. Steve nimmt meine Beine, winkelt sie an und drückt sie langsam auseinander. Ich winde mich vor Lust und das Gefühl, entblößt zu sein treibt meine Erregung noch mehr in die Höhe.

Er legt sich auf mich, drückt mit einer Hand meine Arme wieder nach oben. Ich spüre seine Kraft. Mit der anderen Hand stützt er sich auf der Matraze ab und sieht mich an. Er küsst mich fest und nimmt mir für einen Moment die Luft zum Atmen, dabei dringt er ohne zu zögern in mich ein.

Oh mein Gott! Ich stöhne laut auf und drücke mich ihm entgegen. Er fickt mich hart und schnell und ich spüre wie meine Erregung zum Höhepunkt kommt. Ich kann mich nicht zurückhalten und komme schon nach wenigen Minuten. Ich halte es kaum aus, dass er noch einige weitere Stöße braucht, bis auch er in mir kommt.

Wir sinken zusammen in die Kissen. Steve hält mich fest in seinen Armen. Ich genieße die Nähe und komme langsam wieder zu mir.“

Vertrauen

Das war nicht unser „erstes Mal“, aber es war der Start in unsere sexuelle Beziehung voller Liebe und Leidenschaft, aber auch mit Höhen und Tiefen aller Art. Wir haben es nicht immer geschafft, unser Sexleben so zu gestalten, wie wir uns das am Anfang vorgestellt hatten und bis wir wirklich in die Tiefe und Intensität unserer Sexualität vordrangen, ist einige Zeit vergangen.

Doch bis heute baut unsere Beziehung sich auf dem Vertrauen auf, die an diesem Tag entstanden ist. Und meine Freiheit habe ich nie verloren, obwohl ich immer wieder gefesselt wurde. Davon aber beim nächsten Mal mehr…

 

Love.

Anna

Guertel1500x400


Und wenn Du noch mehr Inspirationen für Dein Sexleben suchst:

Deep-Fantasy – jetzt darfst Du selbst ran!

Szenen aus meinem Kopf, für Dich aufgeschrieben, zum Spaß haben und Nachspielen.

Inspirationen für Dich und Deine Parterin, mit denen Euer Sexleben noch aufregender wird!

Jede Woche erscheint ein neuer Beitrag im neuen Deep-Fantasy-Mitgliederbereich.

Hier kannst Du mehr darüber erfahren: Klick!


Erst einmal kennenlernen?
Trage Dich hier ein und erhalte hin und wieder Post von mir:


Facebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedinmail

2 Gedanken zu „Der geheime Wunsch, gezähmt zu werden und doch frei zu sein.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.